Dauerregen verursacht Feuerwehreinsatz

Während in den vergangenen Wochen bei den  zahlreichen, teils unwetterartigen, Gewittern die die Stadt Bückeburg passierten, die Feuerwehr zu keinen Einsätzen ausrücken mussten, änderte sich dies bei dem derzeitigen Dauerregen.

Nachdem Montagmittag der Dauerregen einsetzte, wurde die Hilfe der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt am Montagabend zum ersten Mal benötigt. In einer Kellerwohnung in der Schillerstraße drückte durch die Außenwände Wasser in die Wohnung. Die Mieter waren bereits seit mehreren Stunden tätig, mussten um 22 Uhr dennoch die Hilfe der Feuerwehr in Anspruch nehmen. Ohne das Tätigwerden von Bewohnern und den 16 Einsatzkräften der Feuerwehr, wäre der Wasserpegel in der 50 Quadratmeter großen Wohnung stündlich um ca. 5 cm gestiegen.

Die Feuerwehr war rund 1,5 Stunden mit zwei Wassersaugern im Einsatz, um das Wasser aufzunehmen. „Dies war nur eine Akuthilfe“ berichtet Einsatzleiter Oliver Witt. Gegen 23:30 Uhr wurde die Maßnahme abgebrochen. Das Wasser war zwar entfernt, lief allerdings immer wieder nach. Über die Hausverwaltung wurde eine Spezialfirma beauftragt, welche die weitere Schadensbehebung übernimmt.

16 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit 4 Fahrzeugen vor Ort. Vorsorglich blieb eine Reserve mit 5 Kameraden im Feuerwehrhaus für weitere Einsätze. Es sollte allerdings bei dem einen Einsatz bleiben.

Der Deutsche Wetterdienst warnt noch bis Mittwochmittag vor ergiebigen Dauerregen mit Niederschlagsmengen von mehr als 40 Liter pro Quadratmeter. Bitte beachten Sie die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes.

Die Feuerwehren der Stadt Bückeburg stehen in ständiger Alarmbereitschaft, um bei Bedarf der Bevölkerung zu Hilfe zu eilen.

Bereits am Nachmittag waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte gefordert, als im Schloss die Brandmeldeanlage auslöste. Hierbei handelte es sich um einen Fehlalarm durch Küchentätigkeiten in der Schlossküche. Der Einsatz konnte nach der Erkundung durch den Einsatzleitdienst abgebrochen werden.

 

Text/Bild: S. Titze, Pressewart Stadt Bückeburg, M. Gumin, Feuerwehr Bückeburg