Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Am Dienstag, den 07.03. wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Eilsen zu einem Brandeinsatz in die Bückeburger Straße gerufen.

Ausgelöst hatte gegen 16.00 Uhr ein Rauchmelder, der in einer Wohnung Alarm schlug. Die ersten Einsatzkräfte waren bereits schnell am Einsatzort, jedoch öffnete an der fraglichen Wohnung kein Bewohner die Tür, sodass die Feuerwehr sich gewaltsam Zutritt verschaffen musste.

Die Wohnung wurde durch einen Trupp unter Atemschutz betreten, welcher schnell die Ursache für die Alarmierung fand.

In der verlassenen Wohnung war eine Herdplatte noch eingeschaltet. Eine darauf stehende Pfanne führte dann zu einer starken Rauchentwicklung.

Die Feuerwehr stellte die Herdplatte ab und durchsuchte die Wohnung im Anschluss um sicherzustellen, dass sich weder Bewohner oder Tiere in den Räumen befanden und Hilfe benötigten.

Auch hierbei musste eine Zimmertür gewaltsam geöffnet werden. Glücklicherweise konnte die Feuerwehr jedoch schnell Gewissheit darüber erlangen, dass bei diesem Einsatz niemand zu Schaden gekommen ist.

Im Anschluss setzten die Einsatzkräfte einen Hochdrucklüfter ein, um die Wohnung zu belüften. 

Dieser Einsatz zeigt, welchen immensen Wert Rauchmelder in den eigenen vier Wänden haben.

Durch den Rauchmelder konnte eine Ausbreitung verhindert und somit der Schaden und die Gefahr für umliegende Bewohner erheblich eingegrenzt werden.

Für die Feuerwehren war es bereits der zweite Einsatz in wenigen Tagen. Bereits am vergangenem Donnerstag rückten die Einsatzkräfte zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage aus. Diese wurde allerdings durch Bauarbeiten ausgelöst, sodass die Feuerwehr auch hier schnell Entwarnung geben konnte.

In der Bückeburger Straße waren die Ortswehren Bad Eilsen, Ahnsen und Luhden mit insgesamt 15 Feuerwehrmännern und Frauen im Einsatz.

Text: D. Held Pressewart SG Bad Eilsen