Versorgungseinsatz nach Verkehrsunfall auf der BAB 2

Am Montagnachmittag kurz vor 15.00 Uhr wurden die Kräder der Kreisfeuerwehrbereitschaften Nord und Süd sowie zwei Kräder aus dem Landkreis Nienburg zu einem Versorgungseinsatz alarmiert.

Am Montagmorgen ereignete sich auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund ein Verkehrsunfall mit mehreren LKW’s. Nach Angaben der Polizeidirektion Hannover ist die BAB 2 voraussichtlich bis Dienstagmorgen, aufgrund von Bergungs- und Aufräumarbeiten, voll gesperrt.

Um die im Stau stehenden Fahrzeuginsassen unter anderem mit Getränken zu versorgen, alarmierte die Integrierte Regionalleitstelle Nienburg/Schaumburg die Kräder der Schaumburger Kreisfeuerwehrbereitschaften Nord und Süd zusammen mit dem DRK Einsatzzug Schaumburg. Hierzu wurde am Feuerwehrhaus Rodenberg eine Versorgungsstation errichtet. Zum Nachfüllen der Kräder wurde an der Autobahnauffahrt Lauenau ein Fahrzeug mit Nachschub positioniert. Die Kradmelder versorgten im Stau befindliche Fahrzeuge unter anderem mit Getränken.

Am Abend wurden zur Koordination der Einsatzkräfte die Technische Einsatzleitung und der Fernmeldezug der Kreisfeuerwehr alarmiert. Das DRK bereitete 4000 Portionen Essen zu. Um 3.45 Uhr war der Einsatz am Feuerwehrhaus Rodenberg für die Einsatzkräfte beendet.

Insgesamt waren 121 Einsatzkräfte des DRK und der Feuerwehr im Einsatz. Neben der Technischen Einsatzleitung, dem Fernmeldezug, dem Team Presse, den Kradmeldern der KFB Nord/Süd waren Kräfte des DRK Einsatzzuges Schaumburg, der DRK Betreuungszug Nienburg, die Feuerwehr Rodenberg, die DRK Fachdienstbereitschaft LV Niedersachsen und 2 Kradmelder der Kreisfeuerwehr Nienburg beteiligt.

Bei diesem Einsatz bewährten sich die sechs eingesetzten Kräder der Kreisfeuerwehren Schaumburg und Nienburg besonders, da leider keine Rettungsgasse vorhanden war, um die im Stau stehenden Fahrzeuge versorgen zu können. Der Standstreifen war teilweise ebenfalls durch Fahrzeuge zugestellt.

Ein besonderen Dank möchten wir auch den Arbeitgebern aussprechen, die die Kameradinnen und Kameraden problemlos für diesen Einsatz freigestellt haben.

 

Text/Bild: Kreisfeuerwehr Team Presse