Schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres

 

Mit der Meldung „B2 – Kellerbrand“ wurde die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg – Stadt am Montagnachmittag von der Integrierten Regionalleitstelle Schaumburg-Nienburg alarmiert. Gegen 16:40 Uhr war der Brand in der Straße „Am Bahnhof“ gemeldet worden.
Standardmäßig wurden neben den Einsatzkräften der Feuerwehr auch ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes sowie die Polizei alarmiert.

Nur wenige Minuten nach der Alarmierung traf der Brandmeister vom Dienst, Daniel Hesseling, mit dem Kommandowagen ein. Bei der Lageerkundung stellte er einen brennenden Mülleimer im Keller fest. Mit einem Eimer Wasser konnte der Brand bis zum Eintreffen weiterer Kräfte eingedämmt werden.

Die Besatzung des anrückenden Löschgruppenfahrzeuges bereite vorsorglich einen vollständigen Löschangriff vor. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einer Schlauchleitung in den Keller vor und löschte die Reste des Brandes ab.
Wie bei jedem Brandeinsatz stand ein zweiter Trupp in Bereitschaft vor dem Gebäude, um bei Bedarf den Kameraden zur Hilfe zu eilen.

Weiterhin wurde das Gebäude kontrolliert und mit einem Drucklüfter der Rauch aus dem Gebäude geblasen. Im Anschluss wurden die Räume mit einem Mehrgasmessgerät auf eine mögliche Belastung mit Kohlenmonoxid überprüft. Dieses Gas entsteht bei unvollständigen Verbrennungen. Die Überprüfung erlief ohne Ergebnisse.

Im Einsatzleitwagen der Bückeburger Wehr wurde der Einsatz koordiniert. Auch Stadtbrandmeister Marko Bruckmann war an die Einsatzstelle gekommen.

Durch das schnelle Eingreifen der Bückeburger Feuerwehr konnte Personenschaden und größerer Sachschaden verhindert werden.

Insgesamt kamen 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 7 Fahrzeugen zum Einsatz. Hinzu kamen 3 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes mit einem Rettungswagen und 3 Beamte der Polizei.

Der Einsatz für die ehrenamtlichen Brandschützer dauerte ca. 1 Stunde.

 

Text und Bilder: Stadtpressewart FF Bückeburg, Steffen Titze