Jahreshauptversammlung Freiwillige Feuerwehr Hülshagen

Die erste Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Niedernwöhren hat am 05.01.2018 in Hülshagen stattgefunden.

Pünktlich begrüßte der Ortsbrandmeister Heinz-Konrad Lübke die anwesenden Kameradinnen, Kameraden und Gäste. Nach der Begrüßung aller Gäste sowie einer Schweigeminute für die Verstorbenen und der Verlesung der Niederschrift vom Vorjahr, berichtete der stellvertretende Ortsbrandmeister Lothar Ebbighausen von den Einsätzen und Diensten im vergangen Jahr. Er begann seinen Jahresbericht mit einigen Alarmstichworten, mit denen sich die Ortswehr im Jahr 2017 beschäftigt hat. Alarm, Alarmgruppe 1, Brandmeldeanlage gefolgt von Ort und Datum. Mal Vormittags, mal früh morgens um 05 Uhr oder auch nachts um kurz vor 24 Uhr, ist die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Niedernwöhren, Ortsfeuerwehr Halshagen alarmiert worden und ausgerückt. Mit den 24 Aktiven von ingesamt 176 Mitgliedern, wurden die 2 Brandeinsätze, 7 Hilfeleistungseinsäte und 19 Brandsicherheitswachen und auch die 7 Fehlalarme erfolgreich abgearbeitet. Jedesmal kamen alle Kameradinnen sowie Kameraden heile wieder bei ihren Familien an. Zu den Einsätzen kamen auch wieder ein Freundschaftswettbewerb in Heuerßen und ein Orientierungsmarsch in Wiedenbrügge.

Zusammengezählt hat die Feuerwehr Hülshagen 113 Dienste und 2417 Dienststunden geleistet. Auch Lehrgänge im Landkreis sowie auf der Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle wurden besucht. Die Atemschutzgeräteträger haben auch wieder viele separate Ausbildungsstunden geleistet: Die 7 Kameradinnen und Kameraden haben insgesamt 3 Übungen unter realen Bedingungen absolviert und sich ständig weitergebildet. Unter Anderem in dem Brand-Simulationts-Center Lemgo. Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden kostet! Das sei jedem klar und jedes Jahr werden weitere Kameradinnen und Kameraden bestmöglich ausgebildet, so Lothar Ebbighausen weiter.

Auch die Ausrüstung der Ortswehr konnte aufgestockt werden. Mit der Beschaffung von 2 Adalitlampen gibt es für die Atemschutzgeräteträger besseren Durchblick. Der Förderverein kaufte zusätzlich 60 Meter D-Schlauch und ein B-Hohlstrahlrohr. Eine Spende von 8 Flammschutzhauben durch die Firma Sundström (wir berichteten), war etwas Besonderes. Die Masken im Wert von ca. 1.500 Euro sind für die Rettung von Menschen aus brennenden Gebäuden konzipiert. Die Masken sind wartungsfrei und können 10 Jahre gelagert werden. Dafür bedankt sich Lothar Ebbighausen noch einmal ganz besonders. Er bedankt sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für die Einsatzbereitschaft und bei den Familien für die Große Unterstützung.

Danach ehrte er die fleißigen Dienstteilnehmer Ingo Bövers, Marc David und Mark Vallbusch für die höchste Dienstbeteiligung mit je einer Mettwurst.

Nach dem Jahresbericht der Aktiven Kameraden, folgte noch kurz auf einen Jahresbericht der Altersabteilung. Die Altersabteilung mit ihren 6 Mitgliedern hat im Jahr 2017 den Aktiven einiges abgenommen. Man kann sie fast auch die „Bau- und Arbeitabteilung“ nennen, so Ebbighausen witzelnd. Sie brachten den Grillplatz sowie die Grillhütte auf Vordermann und gaben der Aktiven Abteilung somit mehr Zeit für Aus- und Fortbildung. Dafür bedankt er sich mit einem Präsent an die fleißige Altersabteilung und verspricht: „Es wird sicherlich einen Ausflug oder Gesellige Abende geben, wo sich die Aktiven revanchieren.“

Als nächstes folgte der Kassenbericht und die Entlastung des Kommandos, bevor es zu den Wahlen kam.

Nach der zweiten Amtszeit und 12 Jahren, stand eine Wiederwahl des Ortsbrandmeisters Heinz-Konrad Lübke an. Auch die restlichen Posten im Ortskommando mussten nach 3 Jahren erneut gewählt werden. Hier gab es auch auf allen Posten Wiederwahl.

Nach den Wahlen kam der für zwei Kameraden schönste Teil des Abends. Peter Seidel und Christian Kronberg wurden beide jeweils zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Danach folgten die Grußworte der Gäste, angefangen mit der stellvertretenden Samtgemeindebürgermeisterin Sabine Druschke, die für die Einladung und die geleisteten Dienste der Feuerwehr für das vergangene Jahr dankte und allen Geehrten und Beförderten beglückwünschte. Sie gab zum Besten, dass die Freiwillige Feuerwehr Respekt, Dank und Anerkennung verdiene, welche Sie im Namen der Samtgemeinde aussprach. Sie zieht den Hut davor, was die Freiwillige Feuerwehr von Jahr zu Jahr leistet. Ohne Freiwillige geht es in der Feuerwehr nicht. Erst recht nicht in der Samtgemeinde Niedernwöhren. Sie nutze Zitate des Bundespräsidenten Theodor Heuß um ihre Bewunderung für die Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr auszudrücken. Sie überreichte noch eine Kleinigkeit vom Rat und der Verwaltung und wünscht der Versammlung noch einen harmonischen Verlauf und allen Kameradinnen und Kameraden Erfolgreiche und Gefahrlose Einsätze.

Ihr folgte der Kreis-Abschnittsleiter Nord Joachim Muth, der sich ebenfalls für die Einladung bedankte und allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr wünschte. Er bedankt sich für den Einsatz der Kameradinnen und Kameraden und freut sich, dass die Freiwillige Feuerwehr im Landkreis Schaumburg noch sehr gut aufgestellt sei. Er bewunderte auch Heinz-Konrad Lübke, denn 12 Jahre Ortsbrandmeister sei schon eine lange Zeit und nun werden es sogar 18 Jahre. Er berichtet auch von besonderen Ereignissen aus dem vergangen Jahr auf Landkreisebene. Zusätzlich gibt er Termine bekannt, die von der Kreisfeuerwehr im Jahre 2018 anstehen und verabschiedet sich mit dem Leitspruch der Feuerwehr 2018: „FEUERWEHR - Tradition und Gegenwart.“ Als nächstes spricht Dieter Kappmeier. Er bedankt sich bei den Kameradinnen und Kameraden und berichtet von den Einsätzen und Übungen in der Samtgemeinde im letzten Jahr sowie über Mitgliederzahlen. Zudem wünscht auch er der Versammlung noch einen harmonischen Verlauf.

Der Bürgermeister Siebert Krickhahn bedankt sich bei der Wehrführung und überbringt die Grüße des Rates. Er lobt die Feuerwehr und das ehrenamtliche Engagement aller. Egal ob in der Nachbarschaft oder im eigenen Ort. Die Feuerwehr sei immer zur Stelle. Am Ende übergibt er noch einen Viereckigen Blumenstrauß mit Inhalt und Bedankt sich bei den Familien für die Unterstützung.

Unter den Gästen wünschte auch noch ein Vertreter des Fördervereines das Wort zu übernehmen und überreichte Helmlampen an die Kameradinnen und Kameraden.

Unter Punkt Verschiedenes hatte Heinz-Konrad Lübke noch einmal das Wort und gab Termine für die Ortswehr bekannt. Er bedankt sich bei allen Anwesenden und wünscht ein ruhiges Jahr 2018.

Bild: M. Buhr, Text: D. Heumann