Gemeinsamer Ausbildungstag unter den Feuerwehren.

Das vorgehen bei einem Innenangriff muss regelmäßig geübt werden, denn die richtige Vorgehensweise kann für viele Menschen „die Rettung in letzter Sekunde“ sein.                      So fand Ende November ein gemeinsamer Ausbildungstag der Feuerwehren Bergdorf, Müsingen, Scheie und Bückeburg-Stadt statt.

Durch die Ausbilder Andy Bautze, Heiko Fernholz und Oliver Liese wurde ein spannender und lehrreicher Tag im Feuerwehrhaus in Bückeburg organisiert.

Für die Teilnehmer begann der Morgen mit einem Theoretischen Teil, wo das Ausbilder-Team die Grundlagen des Atemschutzeinsatzes und das Arbeiten unter Atemschutz sowie die Situation eines Atemschutznotfalls erläutertet. Für die Kameraden die nicht unter Atemschutz zum Einsatz kommen, wurden Tipps gegeben wie sie Ihren Kameraden zur Hand gehen können.

Im anschließenden Praktischen Teil, wurden die Teilnehmer in gemischten Trupps eingeteilt. So lernten sich die Kameraden auch untereinander besser kennen, wobei im Einsatzfall auch ein Trupp aus zwei verschiedenen Feuerwehren gestellt werden kann. Dieses kam bei den Aktiven sehr gut an, den gerade Tagsüber ist man auf jeden angewiesen und man kommt in die Situation ein gemischter Angriffstrupp bei größeren Einsätzen stellen zu müssen.

Die erste Station war ein simuliertes Feuer in einer Werkstatt, im Gebäudeteil wurden noch mehrere Personen vermisst. Bei der Übung wurde sowohl das Vorgehen trainiert als auch die Kommunikation untereinander im Trupp, sowie mit den weiteren Trupps die eingesetzt waren und nach draußen zum Einheitsführer. Durch die Organisatoren wurde der Weg bis zur Werkstatt mit vielen Hindernissen, Gefahrenstellen (z.B. Gas-Flaschen) und versteckten Übungs-Puppen aufgebaut.

Mit Bravour meisterten die vorgehenden Trupps diese Aufgabe, selbst für die erfahrenen Kameraden war trotz das Sie das Gebäude kannten, dass Objekt schnell unbekannt, so das nur mithilfe der Vorgehensweise die Station erfolgreich klappte.

Bei der zweiten Station wurde die Suchtechniken und das Arbeiten mit der Atemschutzüberwachungstafel trainiert, für diese Station bot sich der Keller im Feuerwehrhaus an.

Unter absoluter Nullsicht mussten die Kameraden die Räumlichkeiten mit den gelernten Suchtechniken absuchen, hierbei war wieder die Kommunikation zur Atemschutzüberwachung ein Übungsziel, so muss den vorgehende Trupp sein Standort regelmäßig mitteilen, den sollte es zu einer Notfallsituation kommen, kann dem Sicherungstrupp gleich ohne Zeitverzug mitgeteilt werden, wo sich der verunfallte Trupp befindet.

Im Anschluss des gemeinsamen Ausbildungstages war für die Teilnehmer und Organisatoren klar, dass im kommenden Jahr wieder ein Ausbildungstag stattfinden wird.


Text: Moritz Gumin, Stadtfeuerwehr Bückeburg