Zusammenarbeit hat sich bewährt

Am Abend des 2. Adventssonntags schlossen sich die Tore der 15. Auflage des Bückeburger Weihnachtszauber. Über 70000 Besucher waren auch in diesem Jahr wieder an den 11 Veranstaltungstagen aus Nah und Fern gekommen.

Nach Abschluss der Veranstaltung konnten auch die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Deutschen Roten Kreuz ihre Wachen abbauen. Damit war der Einsatz für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte aber noch nicht beendet. Die Nachbereitung dieses Ereignisses dauerte mehrere Tage.

Dabei lagen hinter den Einsatzkräften anstrengende 11 Tage. Jeden Tag waren die Brandsicherheitswache der Feuerwehr mit mindestens 7 und der Sanitätsdienst des DRK Bereitschaft Bückeburg mit mindestens 11. Helfern vor Ort.

Vor dem Eingang zur Volkshochschule auf der Schlossinsel hatte die Feuerwehr ihren Brandsicherheitswachdienstanhänger positioniert. Er war durchgängig mit dem Leiter der Brandsicherheitswache und einem Trupp besetzt. Hier wurden alle Maßnahmen der Rettungskräfte koordiniert. 4 weitere Feuerwehrleute waren durchgehend im Schloss und dem Schlosspark auf Streifengängen unterwegs. Sie achteten auf die Einhaltung der Bestimmungen des Vorbeugenden Brandschutzes. Hierzu gehörten u.a. die Ausschilderung und Beleuchtung der Notausgänge, Freihaltung von Flucht- und Rettungswegen sowie die Einrichtungen zur Brandbekämpfung. Auch hatten die Wehrmänner stets ein offenes Ohr für die Fragen der Besucher.

826 Stunden waren die 7 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt im Schlossbereich unterwegs. Sie mussten jeweils 30 Minuten vor Beginn einsatzbereit sein und durften auch erst 30 Minuten nach Veranstaltungsende das Gelände verlassen. Für die Ehrenamtlichen Feuerwehrleute eine enorme Herausforderung, denn der Allgemeine Brandschutz im Stadtgebiet musste auch weiterhin sichergestellt werden.

Während der 11 Tage mussten die Feuerwehrleute aus der Kernstadt zu 6 weiteren Einsätzen ausrücken. Hierbei arbeiteten die Kräfte der Schwerpunktfeuerwehr mit den Ortsteilfeuerwehren gut zusammen.

Über die Gute Zusammenarbeit auf Weihnachtszauber konnten sich die Rettungskräfte auch in diesem Jahr wieder lobend äußern. Seit vielen Jahren arbeitet die Brandsicherheitswache der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt, der Sanitätsdienst der DRK Bereitschaft Bückeburg, sowie die Einsatzkräfte von Polizei und Technischen Hilfswerk sehr gut mit dem Veranstalter zusammen.

Dies bewährte sich bei gemeinsamen Einsätzen der Rettungskräfte. Mehrmals unterstützten die Feuerwehrleute die Helfer des Sanitätsdienstes bei der Versorgung und dem Transport von Patienten.

Während der 1506 geleisteten Stunden des Sanitätsdienstes mussten insgesamt 75 Besucher versorgt werden. „Meist waren es nur kleine Blessuren, wo ein Pflaster ausreichend war“ berichtet Bereitschaftsleiter Heiko Büsing. Er hatte die Einsatzleitung für den Sanitätsdienst bei der Veranstaltung. Insgesamt kamen 190 Helfer, darunter auch 2 Ärzte, abwechselnd zum Einsatz. Unterstützung erhielt die Bückeburger Bereitschaft dabei von anderen Bereitschaften aus dem Landkreis sowie vom Einsatzzug des DRK Schaumburg.

Ungewöhnlich oft mussten in diesem Jahr Transporte ins Krankhaus erfolgen. Insgesamt 11-mal war dies der Fall. In 5 Fällen musste außerdem der Notarzt alarmiert werden. Alle übrigen Patienten konnten vor Ort in der Mobilen Behandlungsstation oder in den 2 Kranktransportwagen behandelt werden.

Für Feuerwehr und DRK stellt die Veranstaltung eine enorme Herausforderung dar. Denn immerhin müssen die Helfer die Absicherung neben der normalen Arbeit und dem Alltagseinsatzgeschäft abdecken. Deshalb freuen sich die Organisationen jederzeit über weitere helfende Hände.

Text: S. Titze, Stadtpressewart Feuerwehr Bückeburg
Bild: S. Titze, M. Gumin Feuerwehr Bückeburg