Ruhige Landpartie für die Feuerwehr
 
Nachdem die Woche sehr arbeitsreich für die Bückeburger Feuerwehren mit den Unwettereinsätzen in der Nacht von Sonntag zu Montag sowie dem Brand in der Textilwäscherei in Müsingen am Mittwochmorgen startete, hatten die Feuerwehren während der Landpartie eine ruhige Zeit.
Lediglich zweimal mussten die Feuerwehrleute am Samstag alarmiert werden. Zunächst rückten gegen 05:30 Uhr Kräfte der Feuerwehr Evesen zur Unterstützung des Rettungsdienstes aus. Eine Person musste ins Krankenhaus und für den Transport zum Rettungswagen benötigte der Rettungsdienst die Hilfe der Feuerwehr. Vorsorglich war auch der Brandmeister vom Dienst der Feuerwehr Bückeburg-Stadt alarmiert worden, um eine spezielle Trage zur Einsatzstelle zu bringen. Diese war jedoch nicht mehr erforderlich, die Kräfte der Eveser Feuerwehr konnten den Einsatz zügig abarbeiten.
Eine zweite Alarmierung ereilte 16 Stunden später die Bückeburger Rettungskräfte gegen 21:30 Uhr. Im Harrl sollte ein Heißluftballon abgestürzt sein. Sofort alarmiert die Leitstelle in Stadthagen die zuständigen Feuerwehren des Löschzuges Ost aus Bergdorf, Müsingen und Scheie. Außerdem wurden der Rüstzug, Einsatzleitdienst und Einsatzleitwagen der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg-Stadt sowie Polizei und Rettungsdienst alarmiert. Noch bevor die ersten Einsatzkräfte ausrücken konnten, wurde der Einsatz erfreulicherweise abgebrochen. Die Polizei hatte die Lage geklärt: Der Heißluftballon war sicher gelandet.
Auch für die Einsatzkräfte, welche die Brandsicherheitswache bei der 17. Landpartie, welche 2016 unter dem Motto „Strandpartie“ stattfand, durchführten, war es eine ruhige Veranstaltung. Die Feuerwehr Bückeburg - Stadt stellte wieder eine Brandsicherheitswache mit 7 Einsatzkräften an allen Veranstaltungstagen. Die Brandsicherheitswache beginnt 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn und endet 30 Minuten nach Ende der 9 Stündigen Veranstaltung. Inkl. Vor- und Nachbereitungen sind die Kameraden somit jeden Tag ca. 11 Stunden im Einsatz für die Feuerwehr.
Der Brandsicherheitswachdienstanhänger diente wieder als Führungs- und Pausenraum. Jeweils ein Trupp ist permanent im Bereich des Schlosses und des Schlossparkes zur Kontrolle unterwegs. Hierbei achten die Einsatzkräfte auf die Einhaltung der Vorgaben des vorbeugenden Brandschutzes.
Erstmals stand in diesem Jahr der Feuerwehr eine Hochdrucklöschanlage für Bekämpfung von Klein- und Entstehungsbränden zur Verfügung. Diese Anlage stellte die Ortsfeuerwehr Meinsen-Warber-Achum den Bückeburger Kameraden für die Dauer der Veranstaltung freundlicherweise zur Verfügung. Somit ist ein weiterer Schritt für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher dieser Veranstaltung gesetzt.


Bild/Text: S.Titze PressesprecherStadt Bückeburg