Zwischen Gegenwart und Vergangenheit

Feuerwehr Sablé-sur-Sathe besucht das Museum der Hilfsorganisationen

Am zweiten Tag des Besuches der französischen Feuerwehr Sablé-sur-Sathe in Bückeburg stand ein Besuch des „Museum der Hilfsorganisation in Bückeburg“ in der Scheier Straße 8 auf dem Programm.

Der Bückeburger Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester begrüßte die rund 50 Feuerwehrleute aus Bückeburg und Sablé-sur-Sathe im Museum. Hierbei erklärte der den Namen „Museum der Hilfsorganisationen in Bückeburg“ den französischen Besuchern. Die Besonderheit des Bückeburger Museums ist, dass die Träger des Museums, der „Verein zur Erhaltung historischer Feuerwehrfahrzeuge, Geräte und Literatur Bückeburg e.V.“, 2015 kein reines Feuerwehrmuseum aufgebaut haben. Auch Ausstellungsstücke der Hilfsorganisationen „Arbeiter-Samariter Bund“ und des „Deutschen Roten Kreuzes“ sind zu finden. „Auch das Technische Hilfswerk und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG haben Exponate beigesteuert.“, berichtet Johann Harting vom Oldtimerverein.
Damit die französischen Gäste auch alle Informationen verstehen konnten, übersetzte Arndt Driftmeier aus Evesen.

Neben den historischen Handdruckspritzen sowie einige Kleinausstellungsteilen fand das historische Tanklöschfahrzeug große Aufmerksamkeit. Mit 59 Jahren längst älter als die Partnerschaft zwischen Bückeburg und Sablé-sur-Sathe, aber nach wie vor funktionsbereit. „Wir müssten nur den Löschwassertank füllen und könnten theoretisch wieder zum Einsatz ausrücken“, verkündet Harting stolz den französischen Gästen.

Viele der älteren Besucher aus Frankreich tauschten mit den Bückeburgern noch Erinnerung aus, als das Fahrzeug mit dem Beinamen „Löwe“ noch von der Feuerwache in der Röntgenstraße zum Einsatz ausrückte. Auch die Beladung, welche zum Alter des Fahrzeuges passt wurde von den Besuchern unter die Lupe genommen.

Die Fachgespräche wurden im Anschluss an den Museumsbesuch bei Kaffee und Kuchen auf dem Hof der Grundschule „Am Harrl“ fortgesetzt, bevor es am Abend zum Deutsch-Französischen Abend in den Rathaussaal ging.

 

Text und Bilder: Steffen Titze, Stadtpressewart Feuerwehr Bückeburg