„Tierische“ Frühjahrsübung der Ortsfeuerwehr Rinteln

 Bei der Ortsfeuerwehr Rinteln ist es Tradition die Winterzeit, in welcher man dem Wetter angepasst theoretische Ausbildung im Feuerwehrhaus vollzieht, mit einer „Frühjahrsübung“ zu verabschieden. Mit den ersten Sonnenstrahlen wird sozusagen auch wieder in die Zeit der praktischen Ausbildung gestartet.

Am Freitag, 11.03.2016 war es soweit. Um 19.00 Uhr besetzten die ehrenamtlichen Helfer aus Rinteln die Einsatzfahrzeuge im Feuerwehrhaus in der Seetorstraße und warteten auf ihren Einsatzbefehl.

In diesem Jahr ging es zum Landwirtschaftlichen Betrieb von Steffen Eckel in der Dauestraße. Angenommen wurde, dass in einem großen Stall voller Kühe, Kälbchen sowie auch Bullen ein Feuer ausgebrochen ist. Eine Person wurde in dem Gebäude vermisst.

Unter den interessierten Augen von Landwirt Steffen Eckel arbeitete die Feuerwehr die Lage ab.

Speziell hierbei war für die Brandschützer aus der Kernstadt das Arbeiten in der Nähe der Tiere. Es galt sich auf die Tiere einzustellen und vorausschauend deren Reaktion auf das Vorgehen im Stall abzuschätzen.

Umgehend nach Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges ging auch schon ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung vor. Schnell war die vermisste Person ausfindig gemacht und in Sicherheit gebracht. Ein weiterer Trupp ging ebenfalls unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Der angenommene Brandherd, ein Haufen Stroh, war schnell lokalisiert und abgelöscht.

Außerhalb des Stalles wurde eine Wasserversorgung aufgebaut sowie eine Riegelstellung per Drehleiter eingerichtet.

Zügig hatte man die Lage im Griff und das Übungsziel galt als erreicht. Somit konnte das Übungsende befohlen werden und es wurde wieder eingeräumt.

Die Manöverkritik wurde direkt im Anschluss auf dem Bauernhof durchgeführt. Ortsbrandmeister Thomas Blaue zeigte sich zufrieden.

Im Anschluss führte Steffen Eckel die Feuerwehr durch den Stall, in welchem vorab geübt wurde. Er erläuterte worauf im Ernstfall zu achten ist. Speziell zeigte er wo und wie die Kühe am schnellsten und vor allem sichersten evakuiert werden können.

Dank gilt an dieser Stelle Steffen Eckel für die Möglichkeit in seinem Betrieb zu üben.

 

Bilder/Text: Stephanie Morawetz