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Andreas Hildebrandt ist neuer Ortsbrandmeister in Wiedensahl

 

Hauke Heinitz und Michael Rösener nun stellvertretende Ortsbrandmeister / Heinrich Dreyer für 70 Jahre passive Mitgliedschaft geehrt

Wiedensahl. Im letzten Jahr ist der damaligen Ortsbrandmeister Hauke Heinitz durch seinen damaligen Stellvertreter Mark Alrutz abgelöst worden und Andreas Hildebrandt folgte auf den Posten des Stellvertreters. Alrutz legte sein Amt jedoch nach nur wenigen Monate nieder, da er aus familiären Gründen seinen Wohnsitz in den Landkreis Hameln-Pyrmont verlegt hat. Durch den abrupten Rücktritt konnte sich Andreas Hildebrandt, dem zwar das Feuerwehrhandwerk als jahrelangen Berufsfeuerwehrmann nicht unbekannt ist, aber nicht wirklich auf die Führungsposition vorbereiten: „Ich bin ins kalte Wasser geworfen worden. Und wie es im kalten Wasser nun mal so ist: Man schwimmt sich warm oder man geht unter. Ich kann sagen, die Wassertemperatur ist mittlerweile auf ein recht angenehmes Niveau gestiegen.“ Er bedankte sich bei allen Unterstützern, die es ihm ermöglichten, die Ortsfeuerwehr mittlerweile wieder in „ruhigen Gewässern zu führen“.

Die neue Spitze besteht nun aus Andreas Hildebrandt und seinen Stellvertretern Hauke Heinitz und Michael Rösener, der vorher als Gruppenführer eingesetzt worden war. Die Schaffung eines weiteren Stellvertreterpostens ist auch darin begründet, dass sowohl Andreas Hildebrandt und Hauke Heinitz beruflich bedingt für längere Zeiträume abwesend sein werden und so unter gewöhnlichen Umständen immer ein Ansprechpartner vor Ort sein dürfte.

Hennig Peeck, Sarah Raak und Kevin Simon traten als Quereinsteiger in die Einsatzabteilung ein. Der Ortsfeuerwehr gehören insgesamt 279 Mitglieder an: 33 Einsatzkräfte (davon 4 weiblich), unter diesen 7 Atemschutzgeräteträger, 17 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr (davon 4 Mädchen), 14 Mitglieder in der Kinderfeuerwehr (davon 10 Mädchen), 8 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung, sowie 207 fördernde Mitglieder, und damit insgesamt ein Mitglied weniger als Ende 2014. Damit sei die Ortswehr gut aufgestellt, zumal auch einige Kameraden bald ihre Atemschutzgeräteträgerausbildung beginnen. Hildebrandt betont, dass die Ortswehr sich dem demographische Wandel nicht nur über die Gewinnung neuer Mitglieder, sondern auch durch die Heranführung von Kameradinnen und Kameraden für Führungsaufgaben entgegenstellen muss, um zielgerichtet den Fortbestand zu sichern.

Hauke Heinitz legte in seinem Jahresbericht die vielen Aktivitäten der Ortsfeuerwehr dar. Unter den 47 Aus- und Fortbildungsdiensten gehörte auch neben einer Alarmübungen in Hobbensen und einer in Wiedensahl auch die Feuerwehrführerschein-Ausbildung, eine Waldbrandübung und eine Atemschutzübung im Kraftwerk Landesbergen. Die Ortsfeuerwehr rückte zu einem Mittelbrand, zu zwei Unwettereinsätzen und zu einem böswilliger Fehlalarm aus. Darüber hinaus führten die Wiedensahler drei Verkehrssicherungen und eine Brandsicherheitswache durch.

Des Weiteren richtete die Ortsfeuerwehr die traditionelle Maifeier und ein öffentliches Preisknobeln aus, nahm am Blaulichtgottesdienst in Lauenhagen, am Elfmeterschießen der Wiedensahler Sportwoche und am Gottesdienst zum Volkstrauertag teil und präsentierte sich auf dem Wiedensahler Straßenfest anlässlich des Max-und-Moritz-Jubiläums.

Die Samtgemeinde Niedernwöhren stellte Gelder für ein Mannschaftstransportwagen zur Verfügung, sodass die Kameraden Dennis Heumann, Detlef Huxoll und Hauke Heinitz einen geeigneten Opel Vivaro aus den bundesdeutschen Gebrauchtwagenmarkt auswählten (wir berichteten). Das Fahrzeug ist zur Zeit bei einem Feuerwehrmann untergebracht, ein Unterbringung am Wiedensahler Feuerwehrhaus ist bereits in Arbeit.

Samtgemeindebürgermeister Marc Busse, selbst passionierter Blechbläser, lobte die auf der Versammlung spielende Dorfkapelle und das Beschaffungskomitee des Mannschaftstransportwagens und die Arbeit der Kameradinnen und Kameraden. Anneliese Albrecht, Bürgermeisterin des Fleckens Wiedensahls, bedankt sich für die Mitwirkung der Feuerwehr beim Straßenfest durch deren Mithilfe auch die Hubrettungsbühne aus Stadthagen „das Highlight“ an dem Tag war und die Arbeit im Brand- und Katastrophenschutz: „Eigentlich müssten alle Wiedensahler Mitglieder in der Feuerwehr sein!“.

Der Jugendfeuerwehrwart Dennis Heumann berichtet davon, dass die Jugendfeuerwehr auch dank einiger freundlicher Spenden den Beschaffungsprozess für ein neues Zelt, welches für die nächsten Zeltlager auch dringend benötigt wird, eingeläutet hat. Am Samtgemeindewettbewerb nahmen die Jugendlichen erstmals seit vielen Jahren mit einer komplett eigenen Gruppe ohne Aushilfskräften aus anderen Orten mit „einem für unsere junge Gruppe guten Ergebnis und viel Spaß“ teil. Der Praxisanteil der Übungsdienste betrage etwa 90%, da die jungen Mitglieder hierbei am meisten lernen könnte. Die Kinderfeuerwehr Wiedensahl nahm erfolgreich an einigen Wettbewerben teil, so erlangte sie einen siebten Platz von 36 teilnehmenden Gruppen beim Kreiskinderfeuerwehrwettbewerb und einen fünften von zwölf Plätzen bei dem Orientierungsmarsch auf Samtgemeindeebene.

Moritz Buhr holte Fehlstunden bei der Truppmann-I-Ausbildung nach, absolvierten diesen Lehrgang und auch die Sprechfunkausbildung an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Stadthagen. Lukas Bulmahn absolvierte den Maschinistenlehrgang an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Stadthagen und Dennis Heumann absolvierte beide Teile des Gruppenführerlehrganges an dem Standort Celle der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz. Sämtliche Sprechfunker der Ortsfeuerwehr nahmen an der Umschulung zum neu-eingeführten Digitalfunk (wir berichteten) teil. Die Umschulung führten die Digitalfunkausbildung-Multiplikatoren Andreas Hildebrandt und Michael Jedamzik durch.

Geehrt wurden Ernst Gümmer und Jürgen Rösener für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft, Klaus Sölter und Carl-Christian Steuber für 25 Jahre passive Mitgliedschaft, Dirk Dreyer und Horst Bolte für für 40 Jahre fördernde Mitgliedschaft, Ernst Brandt, Hartmut Huchthausen und Heinrich-Arend Krömer d.Ä. für 50 Jahre fördernde Mitgliedschaft, Horst Sölter und Friedrich Wilkening für 60 Jahre fördernde Mitgliedschaft und für 70 Jahre passive Mitgliedschaft Heinrich Dreyer. Volker Scheibe und Silke Schlotfeld erhielten ein Dankeschön für ihre bisherige Arbeit als Kinderfeuerwehrwart bzw. als dessen Stellvertreterin.

Befördert wurden Moritz Buhr zum Feuerwehrmann, Dennis Heumann zum Löschmeister und Andreas Hildebrandt zum Hauptlöschmeister.

Gegen Ende der Versammlung gaben Ingrid Horstmann, Sabine Wartmann und Kerstin Peeck als Mitglieder der Feuerwehrtheaterfrauen Wiedensahl eine kleine Kostprobe auf ihre Theateraufführungen im November.

Text/Bild: M + U. Jedamzik

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