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Möller neuer Gruppenführer des Gerätewagen Atemschutz-Strahlenschutz

Landkreis. Das Jahr Revue passieren ließen am Montagabend die Mitglieder der Umweltschutzeinheit der Kreisfeuerwehr des Landkreises Schaumburg im Rusbender Dorfgemeinschaftshaus. Aufgrund eines wichtigen beruflichen Termins ließ sich der Leiter der Umweltschutzeinheit, Clemens Keich, entschuldigen. Den Jahresbericht hielt daher sein Stellvertreter Benjamin Heine.

Die Umweltschutzeinheit des Landkreises Schaumburg besteht aus drei Teileinheiten. Eine Teileinheit bilden jeweils der ABC-Zug, der Gerätewagen Atemschutz-Strahlenschutz und der Gerätewagen Gefahrgutzug.

Heine blickte auf 17 Einsätze der Umweltschutzeinheit zurück, die sich in 12 Messeinsätze und 5 Großbrände gliedern. In den drei Teileinheiten engagieren sich insgesamt 95 Mitglieder, davon sind 60 ausgebildete CSA-Träger.

Im vergangen Jahr wurden einzelne Fahrzeuge der Umweltschutzeinheit angefordert oder einzeln in den Alarm- und Ausrückeordnungen der Kommunen erfasst.

„Diese Einzelberücksichtigungen stellt die Umweltschutzeinheit immer wieder vor Herausforderungen.“ so Heine in seinem Bericht. Heine gab zu bedenken, dass Messeinsätze professionell und rechtssicher auszuführen sind, dabei bedarf es des Öfteren jedoch mehrere Fahrzeuge der Umweltschutzeinheit.

Erfreulich zeigte sich die Umweltschutzeinheit darüber, dass nach der Aussonderung des damaligen Dekontaminationsmehrzweckfahrzeuges im Jahr 2007, im März 2015 die Zusage über die Zuweisung eines Gerätewagen Dekon-P gab. Drei Kameraden vom ABC-Zug holten das Fahrzeug im April aus Bonn-Dransdorf ab. Im September folgte dann der erste Einsatz des Dekon-P.

Jens Brackmann berichtete über den ABC-Zug. Im ABC-Zug engagieren sich 29 Mitglieder, davon 24 Atemschutzgeräteträger, davon 18 CSA-Träger.

Im vergangenen Jahr wurde der ABC-Zug zu 12 Einsätzen alarmiert.

Mitglieder des ABC-Zuges besuchten 3 Lehrgänge im AKNZ Ahrweiler und 6 Lehrgänge an der NABK in Celle.

Über die Aktivitäten des Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz (GW-AS) berichtete Benjamin Heine. Der GW-AS wurde zu sieben Einsätzen alarmiert, darunter fünf Mittel- bzw. Großbrände und zwei Messeinsätze. An den Einsatzstellen wurden insgesamt circa 60 Atemluftflaschen ausgegeben. Derzeit sind 19 Brandschützer in der Teileinheit aktiv.

Patrik Möller absolvierte an der NABK Celle den Lehrgang ABC-Einsatz Teil 1.

Für den GW-AS wurde unter anderem ein LED Powermoon auf 24 V Basis beschafft.

Heine gab während seines Jahresberichtes seinen Rückzug als Leiter GW-AS bekannt.

Frank Messerschmidt blickte auf die Aktivitäten des Gefahrgutzuges Obernkirchen zurück. Der Gefahrgutzug Obernkirchen wird von den Feuerwehren Obernkirchen und Liekwegen besetzt. Derzeit besteht der Gefahrgutzug aus 47 Einsatzkräften.

Der Gefahrgutzug unterstütze drei Lehrgänge der Kreisausbildung im Bereich „Gefährliche Stoffe“. Im vergangenen Jahr wurde ein Lehrgang „Chemische Risikien“ am AKNZ in Ahrweiler besucht. Neben der Gerätekunde, Dekontamination, Messübungen gehörte auch eine 3-Tages-Übung zu den Ausbildungsdiensten des Gefahrgutzuges. Zusammen mit den Feuerwehren der Samtgemeinde Nienstädt wurde eine Alarmübung durchgeführt. Der Gerätewagen Gefahrgut wurde zudem beim Sommerfest des DRK Einsatzzuges und bei den Feuerwehren Liekwegen und Meerbeck-Niedernwöhren vorgestellt.

Der Landkreis beschaffte unter anderem eine Transporttasche für Atemluftflaschen und Prüfröhrchen für den Messkoffer.

Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote dankte Benjamin Heine für seine Zeit als Leiter des Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz mit einem kleinen Präsent.

Patrik Möller wurde von Klaus-Peter Grote zum neuen Gruppenführer des Gerätewagen Atemschutz-Strahlenschutz ernannt. Grote beförderte Möller zum Löschmeister.

Benjamin Heine gab zum Ende bekannt, dass Clemens Keich aus beruflichen Gründen die Funktion des Leiters der Umweltschutzeinheit nicht mehr wahrnehmen kann. Über die Nachfolge werden die Teileinheitsführer in Kürze entscheiden.

Zum Ende des Jahresabschlusses hielt der Leiter der Werkfeuerwehr Siegfried Pharmachemikalien GmbH (früher BASF) Herr Schenke einen Fachvortrag über die Organisation der TUIS. Heine dankte Schenke mit einem kleinen Präsent.

Bild/Text: Team Presse

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