Nächtlicher Brandeinsatz im Hafen Beerenbusch

 

Die Feuerwehren der Stadt Bückeburg mussten in der Nacht von Montag zu Dienstag zu einem Brand in den Hafen Beerenbusch ausrücken. Auf dem Gelände eines Holzkontors war es zum Brand von mehreren Maschinen unter einem Schleppdach gekommen. Außerdem war auch ein Absetzcontainer mit Metallschrott in Mitleidenschaft gezogen.

Umgehend startete die Feuerwehr einen umfassenden Löschangriff mit mehreren Strahlrohren. Außerdem kam die Drehleiter der Bückeburger Feuerwehr mit einem Wenderohr zum Einsatz, um das Feuer gezielt von oben bekämpfen zu können. Hierbei kamen auch mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten zum Einsatz. Bei der Suche nach versteckten Brandnestern leistete eine Wärmebildkamera wertvolle Dienste.
Das erforderliche Löschwasser brachte die Eveser Feuerwehr heran. Sie verlegten mit dem, erst im vergangenen Jahr in Dienst gestellten, Schlauchwagen insgesamt 500 Meter Schlauchleitung. Somit konnte über zwei Förderstrecken vom Mittellandkanal sowie eine Leitung von einem Unterflurhydranten der Wasserbedarf sichergestellt werden.

Um eine mögliche Umweltgefährdung zu vermeiden, wurde das abfließende Löschwasser vorsorglich aufgefangen. Weitere Einsatzkräfte leuchteten die ausgedehnte Einsatzstelle umfangreich aus. Alle Maßnahmen wurden im Einsatzleitwagen der Bückeburger Feuerwehr koordiniert. Ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuz stand zum Schutz der Einsatzkräfte in Bereitschaft.

Der Container mit den Metallschrottresten wurde zunächst durch ein Löschfahrzeug aus dem Gefahrenbereich gezogen und später durch Technik der Betreiberfirma auf eine Freifläche gezogen. Anschließend konnte der Container entleert und die brennenden FE-Metalle mit Holzanhaftungen abgelöscht werden.

Erst gegen 3 Uhr konnte Einsatzleiter Thorsten Lukaszyk „Feuer aus“ an die Leitstelle melden.
Insgesamt kamen 67 Einsatzkräften der Freiwilligen Ortsfeuerwehren Bückeburg-Stadt, Cammer, Evesen, Meinsen-Warber-Achum und Röcke mit 18 Fahrzeugen zum Einsatz. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bergdorf rückten im weiteren Einsatzverlauf an, um die seit mehreren Stunden bei Temperaturen um den Gefrierpunkt arbeitenden Kameraden mit kalten und heißen Getränken zu versorgen.

 

Text: S.Titze Pressesprecher Stadt Bückeburg