Dachstuhlbrand in Wiedensahl

Schnelles Eingreifen verhindert Brandausbreitung

Am vergangen Sonntag gegen 18:00 Uhr sind Feuerwehren aus der Samtgemeine Niedernwöhren und Teile der Stadtfeuerwehr Stadthagen zu einem Dachstuhlbrand an der Wiedensahler Hauptstraße, die für mehrere Stunden gesperrt wurde, alarmiert worden. Die ersten Einsatzkräfte trafen nach sechs Minuten am Einsatzort ein; Die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnhauses haben das Gebäude zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen und entlang der Dachfirst waren Flammen sichtbar.

Ein schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte und ein umfassender Löschangriff durch einen Innenangriff mit mehreren Trupps unter schweren Atemschutz und Hohlstrahlrohr, den Einsatz der Hubrettungsbühne 32 der Stadtfeuerwehr Stadthagen und der Riegelstellung verhinderten eine Brandausbreitung. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung sind drei Unterflurhydranten benutzt worden. Nachdem das Feuer gelöscht worden war, wurde der Dachbereich mit der Hubrettungsbühne, sowie durch Einsatzkräfte im Inneren des Gebäudes mit Wärmebildkamera auf Brandnester hin durchsucht, dazu mussten mehrere Dachziegel abgedeckt werden und Dämmstoffe entfernt werden. Zum Teil wurden brennende Bauteile auch nach der Demontage außerhalb des Gebäudes gelöscht.

Zu Beginn der Nachlöscharbeiten rückte die Ortswehr Hülshagen wieder ein, um bei einem möglichen weiteren Einsatz an anderer Stelle ausrücken zu können. Etwa gleichzeitig rückten auch die Einheiten der Stadtfeuerwehr Stadthagen wieder ein. Nach und nach ist lagebedingt die Anzahl der Einsatzkräfte weiter verringert worden, die Ortswehr Wiedensahl beendete den Einsatz schließlich gegen 21:30 Uhr. Keine Person ist verletzt worden.

Im Verlaufe des Einsatzes wurden sieben Trupps unter schweren Atemschutz eingesetzt. Im Einsatz waren 113 Feuerwehrfrauen und -männer, darunter 47 Atemschutzgeträteträgerinnen und -träger, der Ortswehren Hülshagen, Meerbeck-Niedernwöhren, Nordsehl-Lauenhagen, Wiedensahl (alle Samtgemeindefeuerwehr Niedernwöhren), Teile der Stadtfeuerwehr Stadthagen, sowie Polizei und Rettungsdienst.

 

Bild: T.Heine

Text: M.Jedamzik