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Jürgen Dohmeyer für 25 Jahre Dienst als Gerätewart geehrt

 

Seit 1990 nimmt Jürgen Dohmeyer das Amt des Gerätewartes in der Feuerwehr Hohnhorst wahr. Er kümmert sich um die Instandhaltung des Fahrzeuges und der Geräte, fühlt sich aber auch für die Außenanlagen verantwortlich.

Ortsbrandmeister Heiko Wilkening lobte Dohmeyer als engagierten und gewissenhaften Gerätewart. Das Feuerwehrfahrzeug und die technischen Geräte seien immer im besten Zustand. Zudem achte er immer auf die Ordnung im Feuerwehrhaus und im Außenbereich. So mancher Feuerwehrkamerad, der etwas hat liegen lassen, wurde von Dohmeyer angesprochen und freundlich ermahnt. Als Dank und Anerkennung für sein jahrzehntelanges Engagement erhielt er ein Präsent und eine Urkunde überreicht.

Die Feuerwehr musste das Fahrzeug im abgelaufenen Jahr bei 13 Einsätzen aus der Halle fahren. Sieben Brandeinsätze und sechs Hilfeleistungen gab es für die Einsatzkräfte zu bewältigen. Kleinbrände, durch Äste blockierte Fahrbahnen, eine Menschenrettung, einen Verkehrsunfall und einen Ölschaden listet die Jahresstatistik auf. Die Einsätze wurden in der Regel zusammen mit den Feuerwehren aus Haste und Rehren absolviert. Zusammen bilden die drei Feuerwehren den Löschzug Nord.

Gruppenführer Jens Wehrhahn berichtet von den Ausbildungsdiensten, die zusammen mit den Nachbarwehren durchgeführt wurden. Ein besonderer Schwerpunkt lag hierbei auf dem praktischen Training. Einsatzübungen und der Umgang mit Spezialgeräten, wie hydraulischen Rettungsgeräten oder Wärmebildkamera, sollte die Zusammenarbeit fördern. Durch diese gemeinsamen Übungen können sich die Feuerwehren ergänzen, was besonders tagsüber von Vorteil ist, wenn viele Feuerwehrleute außerhalb der Samtgemeinde ihrer Arbeit nachgehen.

Neben Einsätzen und Ausbildung war die Feuerwehr auch für die Dorfgemeinschaft aktiv. Sie unterstützte den Laternenumzug, den Weihnachtsmarkt und das Dorfgemeinschaftsfest.

18 Kinder nehmen derzeit an den Diensten der von Yvonne Seifert geleiteten Kinderfeuerwehr teil. Die „Löschriesen“ stehen ihren großen Vorbildern in nichts nach und waren ebenfalls sehr aktiv. Sie nahmen an Wettbewerben teil, spielten Minigolf, begaben sich auf eine Radtour und bastelten Laternen für den Laternenumzug. Neben viel Spiel und Spaß hat die Brandschutzerziehung einen großen Stellenwert. Die Kinder lernen, richtig mit Feuer umzugehen und sich im Ernstfall richtig zu verhalten. Das Absetzen eines Notrufs gehört auch mit zu den Dingen, die die Jungen und Mädchen in der Kinderfeuerwehr lernen. Um einmal zu erfahren, wo der Notruf entgegen genommen wird, besichtigte die Kinderfeuerwehr die Integrierte Rettungsleitstelle Schaumburg/Nienburg in Stadthagen. Anschaulich erläuterten die Mitarbeiter was geschieht, wenn die 112 angerufen wird. Und wie es der Zufall wollte, gab es zum Zeitpunkt der Besichtigung einen Alarm für die Feuerwehr Hohnhorst.

In 2015 wechseln sechs Kinder in die Jugendfeuerwehr, die damit nach einigen Jahren der Inaktivität wieder neu belebt wird. Jugendfeuerwehrwart ist Michael Winkler, vertreten wird er durch Gunnar Töthe. Die Dienste finden zunächst in Kooperation mit der Jugendfeuerwehr Haste statt. Dank der guten Jugendarbeit in der Kinderfeuerwehr wird die Jugendfeuerwehr in den nächsten Jahren sicherlich noch mehr Zuwachs erhalten.

Für 40-jährige fördernde Mitgliedschaft ehrte der Ortsbrandmeister Arnold Salewski, Karl-Heinz Most, Hans Meiser, Michael Balke, Willi Rohrssen, Erwin Sandmann, Marie Wille und Brunhilde Grunert jeweils mit einer Urkunde und einem Präsent. Auf der Liste der zu ehrenden standen noch weitere 25 Namen von Hohnhorstern, die ebenfalls vor 40 Jahren der Feuerwehr als Förderer beitraten. Zu verdanken ist dieses einer Werbeaktion, die in den Jahren 1975 und 1976 zu einem wahren Mitgliederansturm führte. Etwa 100 Hohnhorster Bürger traten der Feuerwehr als Förderer bei. Somit ist abzusehen, dass auch 2016 zahlreiche Ehrungen auf der Tagesordnung stehen werden.

 

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