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Große Feuerwehr-Übung der Samtgemeinde Niedernwöhren

 

Meerbeck. Am vergangenen Mittwoch hat die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Niedernwöhren eine große Feuerwehr-Alarmübung absolviert. In einer Scheune eines an der Hobbenser Straße gelegenen landwirtschaftlichen Anwesen gab es eine unklare Rauchentwicklung.

Als Brandherd wurde ein Ofen vermutet. Obwohl eine ortskundige Person zunächst keine Person im Gefahrenbereich vermutete, setzte die Einsatzleitung vorsorglich auch Einsatzkräfte zur Menschensuche und -Rettung ein. Tatsächlich hat die Feuerwehr insgesamt alle drei Personen in den beiden Geschossen finden, retten und an den Rettungsdienst übergeben können. Zusammen mit den Einsatzkräften zur Brandbekämpfung im Innenangriff waren drei Trupps zuzüglich des Sicherheitstrupps im Einsatz. Der Sicherheitstrupp kam im Rahmen der Übung bei einem inszenierten Atemschutz-Notfall zum Einsatz, um einen verunglückten Trupp zu retten, der daraufhin aufgestellte zweite Sicherheitstrupp kam nicht mehr zum Einsatz. Insgesamt waren damit 10 Feuerwehrfrauen und -Männer unter schwerem Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr und einer Wärmebildkamera im Einsatz.

Die Atemschutz-Überwachung übernahm die Feuerwehr Nordsehl-Lauenhagen mit dem eigenen Mannschaftstransportwagen zentral für alle Ortswehren gemäß des neuen Konzeptes, das nach Einsatzleiter Stefan Ahrens seine Tauglichkeit bewiesen hat.

Um eine Brandausbreitung zu verhindern, wurden Riegelstellungen mit einem B-Rohr und einem Schaum-Wasserwerfer aufgebaut. Um diese mit Wasser zu versorgen, mussten zum nächsten Hydranten eine B-Leitung über eine Strecke von etwa 950 Metern und mehreren Verstärkerpumpen verlegt werden.

An der Übung nahmen alle Ortswehren (Hülshagen, Meerbeck-Niedernwöhren, Nordsehl-Lauenhagen, Pollhagen, Volksdorf/Kuckshagen und Wiedensahl) der Samtgemeinde Niedernwöhren mit insgesamt etwa 80 Feuerwehrfrauen und -Männern, darunter etwa 22 einsatzfähige Atemschutzgeräteträgerinnen und -Träger teil. Die eigentliche Übung dauerte etwa von 18:21 Uhr bis 19:30 Uhr. Bis zum Ende der danach folgenden Abbauarbeiten gab es Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr. Die Übung haben Heiko Krömer und Frank Wilharm von der Feuerwehr Meerbeck-Niedernwöhren ausgearbeitet. Bei der Einsatznachbesprechung im Feuerwehrhaus der Ortswehr Meerbeck-Niedernwöhren zeigte sich Einsatzleiter Stefan Ahrens mit den Leistungen der Kameradinnen und Kameraden zufrieden. Im Anschluss wurden Bratwürstchen, Kartoffelsalat und Getränke gereicht.

Bei einer Alarmübung werden nur wenige Einsatzkräfte eingeweiht, sodass die meisten Einsatzkräfte erst bei Übungsende erfahren haben, dass es sich nicht um einen echten Einsatz handelt.

 

Bilder: K-U. Völkening

Text: M.Jedamzik

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