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Test unter realen Bedingungen

 

Schwerpunktfeuerwehr plant Beschaffung einer zweiten

Wärmebildkamera / Umfangreichen Testtag durchgeführt

 

Ende September 2006 fand auf dem Bückeburger Marktplatz ein Brandschutztag als Kooperation der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg, der Sparkasse Schaumburg sowie der VGH Versicherung statt. Eine Veranstaltung von der noch heute die Bückeburger Feuerwehrleute reden. Der „Förderverein Wehrfreunde der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg Ortsfeuerwehr Bückeburg – Stadt e.V.“ übergab an diesem Tag dem damaligen Ortsbrandmeister Nils-Oliver Koss eine Wärmebildkamera. Die

12000 Euro teure Wärmebildkamera war 2006 die erste ihrer Art im Landkreis

Schaumburg und in der Folgezeit entsprechend häufig gefordert.

Nach fast 10 Jahren im Dienst leistet die Kamera noch heute treue Dienste. In diesem Jahr unter anderem beim Großbrand im Jetenburger Hof und bei einer Personensuche im Harrl. Wie bei allen technischen Geräten hat die Entwicklung in den Vergangenen Jahren einen rasenden Fortschritt gemacht. So kann das Bückeburger Gerät im Vergleich schon fast als „Oldtimer“ bezeichnet werden. Aus diesem Grund beabsichtigen die Mitglieder der Schwerpunktfeuerwehr im kommenden Jahr eine neue Wärmebildkamera zu beschaffen, welche die bisherige ergänzen soll. „Wir investieren damit auch in die Sicherheit der Bürger und unserer Einsatzkräfte“ erklärt Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester.

Im Juni informierten sich die Bückeburger Einsatzkräfte auf der internationalen

Fachmesse „Interschutz“ in Hannover über die aktuellen Modelle.

Nach Auswertung der Informationen wurden die Geräte von 3 Herstellern in die engere Wahl genommen. Um heraus zu finden, welche Kamera die geeignetste für die Bückeburger Feuerwehr ist, veranstalteten die Wehrmänner einen Testtag. Eine gemischte Gruppe aus Einsatz- und Führungskräften nahm an diesem Tag die Gelegenheit wahr, um die 3 Favoriten ausgiebig zu testen. Das Ausbilderteam

„Atemschutz“ hatte sich mehrere Übungen überlegt, wo die Geräte getestet werden

sollten.

Zunächst erwarteten die Teilnehmer eine Einweisung in die Bedienung der Geräte. Doch die Ausbilder wollten zunächst die „intuitive Bedienung“ testen. Hierbei sollte geprüft werden, ob die Geräte auch ohne große Unterrichtung zu bedienen gehen.

„In einem verrauchten Gebäude mit stark eingeschränkter Sicht muss die Bedienung einfach und unkompliziert gehen.“ erklärt der stellvertretene Zugführer Daniel Hesseling den Zweck dieser Station.

Die Besonderheit einer Wärmebildkamera ist, dass auch kleinste Temperaturunterschiede dargestellt werden könnten. „Dies ist insbesondere beim Aufspüren von Brandnestern wichtig“ erklärt Hesseling. Um die Qualität der Darstellung zu testen, ging es im Anschluss mit 3 Fahrzeugen zur Firma „Ardagh- Group“ Obernkirchen. In Kooperation mit der Werkfeuerwehr konnten die Einsatzkräfte dort die Kameras im Bereich der Öfen testen. Schwerpunkt dieser Station war die Auffindung von so genannten „Hotspots“, also besonders heißen Stellen und das Erkennen von Personen und Gegenstände in Umgebungen mit hohen Temperaturen.

Zurück im Feuerwehrhaus wurde das vielfältige Einsatzspektrum dieses Spezialgerätes deutlich. Das Aufspüren einer Leckage an einer Rohrleitung oder die Überprüfung des Füllstandes einer Gasflasche gehörten zu den Aufgaben für die Testgruppe. Das Auffinden einer vermissten Person im Gelände galt es anschließend zu meistern.

Zum Abschluss des Tages wurde das Haupteinsatzgebiet noch einmal näher unter die Lupe genommen. Hierfür nebelten die Feuerwehrmänner einen Raum im Feuerwehraus mit Diskonebel ein. Anschließend galt es das Orientieren im Raum mit der Wärmbildkamera zu testen. „Der erste Atemschutztrupp nimmt bei einem Brandeinsatz die Wärmebildkamera immer mit ins Gebäude.“ erklärt Hesseling. Deshalb galt es bei dieser Station auch besonderes Augenmerk auf die Funktion der Kamera.

Am Tagesende füllten alle Teilnehmer ihre Bewertungsbögen aus. Nun werden die Ergebnisse durch ein Fachgremium ausgewertet und beurteilt. Erst danach kann entschieden werden, welches der Testgeräte das Rennen gemacht hat oder ob noch weitere Tests erforderlich sind. „Das investierte Geld soll schließlich auch vernünftig genutzt werden“, erklärt der Bückeburger Ortsbrandmeister Torsten Buhrmester die aufwendigen Tests.

 

Text und Bilder: Steffen Titze, Stadtpressewart Feuerwehr Bückeburg

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