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In der vergangenen Woche begann das neue Schuljahr für zahlreiche Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen. 6 Wochen Sommerferien sind wieder vorbei. Traditionell beginnt dann auch das 2. Ausbildungshalbjahr in den neun Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bückeburg. Nicht nur die Einsatzkräfte, auch die Kinder- und Jugendfeuerwehren beginnen wieder ihren regelmäßigen Ausbildungsdienst.

„In den Sommerferien fahren wir die regulären Ausbildungsdiensten herunter, um den Kameradinnen und Kameraden auch eine Erholungsphase zu gönnen“, erklärt Stadtbrandmeister Marko Bruckmann.

Natürlich standen die Bückeburger Einsatzkräfte in den 6 Wochen trotzdem Tag und Nacht zur Verfügung, wenn die Bückeburger Bürger Hilfe benötigten. Neben zahlreichen Kleineinsätze, wie Türöffnungen, Auslaufenden Betriebsstoffen nach Verkehrsunfällen, Kleinbränden sowie ausgelösten Brandmeldeanlagen wurden die Einsatzkräfte bei 2 Großeinsätzen zum Teil bis an die Grenze der Belastbarkeit gefordert. Zum einen bei dem Brand im Jetenburger Hof am 7. August. Bei über 30

Grad Celsius Außentemperatur kämpften 170 Einsatzkräfte neun Stunden lang gegen die Flammen in dem Hotel. Unterstützung erhielten die 6 eingesetzten Bückeburger Feuerwehren von den Feuerwehren aus Rinteln und Stadthagen sowie von der Bundeswehrfeuerwehr Achum und Einheiten der Kreisfeuerwehr.

Nur rund eine Woche später zog ein kräftiges Gewitter über Bückeburg. In der Nacht vom 16. Auf den 17. August fielen bis zu 57 Liter auf dem Quadratmeter. An 70

Einsatzstellen mussten die Einsatzkräfte von 7 Ortsfeuerwehren und dem Technischen Hilfswerk mit Pumpen und Sandsäcken gegen die Wassermassen ankämpfen.

Die Gewalten der Natur erlebten auch die Jugendfeuerwehr der Stadt. Das traditionelle Stadtjugendfeuerwehrzeltlager sollte vom 25. Juli bis 1. August in Evesen stattfinden. Aufgrund einer akuten Unwetterwarnung wurde der Beginn um einen Tag nach hinten verschoben. Wie sich zeigte die richtige Entscheidung. Während mehrere Einsatzstellen in verschiedenen Teilen des Stadtgebietes abgearbeitet wurden, rückten die Ortsfeuerwehren Rusbend und Cammer aus, um die bereits aufgebauten Zelte auf dem völlig aufgeweichten Boden zu sichern. Mit Sandsäcken wurden die Zeltplanen gesichert und die Zeltgestänge mit zusätzlichen Leinen gesichert.

Nach diesem feuchten Auftakt erlebt rund 300 Kinder und Jugendliche eine erlebnisreiche Woche mit viel Spaß und Action. Besondere Höhepunkte waren die Abnahme der Jugendflamme, die Technikshow von Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus Bückeburg und Umgebung sowie der traditionelle Schaumburger Abend.

Bei den bereits stattgefunden Ente- und Dorffesten und dem Bürgerschießen waren auch mehrfach Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz, um eine reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen.

Auch die Fortbildung ruhte nicht ganz, wie der Begriff Sommerpause vermuten lässt. Ausbildungen in kleineren Gruppen oder in Spezialgruppen fanden trotzdem in den Ortsfeuerwehren, mit nicht weniger Einsatz wie außerhalb der Ferien, statt. An einer Großübung mit rund 300 Einsatzkräften bei der Lebenshilfe in Rinteln waren auch Bückeburger Einsatzkräfte beteiligt.

"Mit dem gleichen Einsatz starten alle Ortsfeuerwehren nun auch in das 2. Halbjahr

2015, welches zur Hälfte aus praktischen und zur Hälfte aus theoretischen

Fortbildungen besteht.“, so Marko Bruckmann.

So probten beim Dienstagabend die Einsatzkräfte der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg – Stadt das Vorgehen bei einem Brandeinsatz mit besonderem Augenmerk auf einen möglichst geringen Wasserverbrauch. Doch keine großen Fahrzeuge wurden bewegt oder Schläuche verlegt. Das Feuer war in einem extra angefertigten Modellhaus ausgebrochen. Die Wasserschläuche wurden durch Sprühflaschen ersetzt. Im Kleinen lernten so die Einsatzkräfte, wie sie im Ernstfall noch effektiver arbeiten können.

Die kommenden Wochen sind gespickt mit zahlreichen Terminen, u.a. der jährlichen Großübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd, zu der auch 7 Fahrzeuge samt Besatzung von Bückeburger Feuerwehren gehören. Bei verschieden Veranstaltungen in den einzelnen Ortsteilen ist die Feuerwehr ebenfalls immer präsent. Am 3. Oktober finden in Rusbend die Stadtwettbewerbe der Jugendfeuerwehren statt.

„Der größte Höhepunkt im gesamten Jahr steht voraussichtlich Ende September / Anfang Oktober bei der Ortsfeuerwehr Bergdorf an“, verkündet Bruckmann stolz. Die Bergdorfer Feuerwehr wird ein fabrikneues Mittleres Löschfahrzeug in Dienst stellen, welches das 28 Jahre alte Vorgängerfahrzeug ablöst. Eine große Strohpuppe vor dem Feuerwehrhaus weist bereits auf dieses Ereignis hin.

Einen großen Wunsch hat Stadtbrandmeister Bruckmann für die verbliebenen 4

Monate des Jahres 2015: „Möglichst wenig Einsätze für die Feuerwehren und viel

Zeit für meine Kameradinnen und Kameraden mit ihren Familien.“

Egal ob Tag oder Nacht, Ferien oder Schulzeit, Werktags oder Wochenende – auf die Bückeburger Feuerwehr ist immer Verlass.

 

Text und Bild: Steffen Titze, Stadtpressewart Feuerwehr Bückeburg

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