Produktionshalle durch komplett zerstört

Am heutigen Morgen gegen 3:30 Uhr wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Nienstädt in das Industriegebiet gerufen. Ein Bürger meldete einen Feuerschein über dem Industriegebiet. Als die Kräfte auf der Anfahrt waren, war der Feuerschein noch deutlicher, so dass sie die Alarmstufe erhöhten und die ganzen Feuerwehren der Samtgemeinde alarmiert wurden.

Vor Ort fanden die ersten Kräfte eine ca. 50x20 Meter Große Industriehalle mit Bürobereich im Vollbrand vor. Die Halle gehört zu einem Kunstoffverarbeitenden Betrieb.

Um aus der Höhe Löschen zu können, wurde zügig die Feuerwehr Stadthagen mit der Hubrettungsbühne nachgefordert. Es wurden insgesamt 4 Einsatzabschnitte gebildet und das Feuer von mehreren Seiten bekämpft. Das Wasser hierfür, musste aus dem Bereich der B65 und aus der Bahnhofstraße über lange Schlauchleitungen zur Einsatzstelle gebracht werden.

Die Alarmstufe wurde im Verlauf nochmals auf die höchst mögliche Stufe erhöht und somit auch die Kreisfeuerwehr mit ihren Spezialeinheiten alarmiert. Die Umweltschutzeinheit führte Luftmessungen durch, um eine Gefährdung der umliegenden Siedlungen zu ermitteln. In diesem Zuge wurde vorsorglich auch eine Warnung der Bevölkerung über die vom Landkreis genutzte APP BIWAPP durchgeführt. Die Messungen ergaben keine Gefahr für die Bevölkerung. Der Fernmeldezug unterstütze gemeinsam mit der Technischen Einsatzleitung des Landkreises die Kräfte der Einsatzleitung der Samtgemeinde Nienstädt. Im Verlauf konnte der gemauerte Bürotrakt der Halle vor den Flammen geschützt werden und das Feuer in der Halle selbst gelöscht werden.

Um nach versteckten Glutnestern zu suchen, wurde die Drohne der Kreisfeuerwehr mit ihrer Wärmebildkamera eingesetzt. Die Glutnester wurden im Anschluss abgelöscht.

Im Einsatz waren alle Feuerwehren der Samtgemeinde Nienstädt, die Feuerwehr Stadthagen, der Fernmeldezug und die Technische Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr, die gesamte Umweltschutzeinheit der Kreisfeuerwehr, das Team Presse der Kreisfeuerwehr, der DRK-Rettungsdienst, der DRK Kreisverband Schaumburg und die Polizei. Außerdem wurde von der Feuerwehr-Technischen-Zentrale des Landkreises Schaummittel zur Einsatzstelle gebracht. Insgesamt waren 193 Feuerwehrmänner und Frauen im Einsatz. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Text/Bild: Kreisfeuerwehr Schaumburg / Team Presse